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Internetgalerie für Modern Kunst, direkt aus unseren Ateliers.

Artemis Irenäus von Baste und Philippe Morin. Hallo und herzlich willkommen bei die Koronen. Gerne stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung. Die Koronen ist eine Internetgalerie, die sich auf zeitgenössische Kunst spezialisiert hat. Eine Internetgalerie hat zahlreiche Vorteile, die Sie als Kunstliebhaber für sich nutzen können. 

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Artemis Irenäus von Baste et Philippe Morin. Bonjour et bienvenue chez Les Koronin. Vous pouvez nous poser vos questions !!! Les Koronin est une galerie d'Internet qui s'est spécialisée dans l'art contemporain. Une galerie d'Internet a de nombreux avantages ouverts aux amateurs d’Art  et aux artistes plasticiens. 

Philippe Morin / Artemis Irenäus von Baste
Les Koronin, galerie en ligne art contemporain Paris
Du lundi au vendredi – 9h à 18h, hors jours fériés.

Online Galerie für Modern Kunst – Les Koronin Paris.
Von Montag bis Freitag 9h – 18 h außer an Feiertagen.

Publié par Artémis Irenäus von Baste

Brauchtum und Tradition: Textiles Handwerk (2)

Brauchtum und Tradition: Textiles Handwerk (2)

Das traditionelle Textilhandwerk in der Schweiz ist eine Geschichte der Erfolge und Krisen, der Glitzerwelt und Schattenseiten. Nur wenig erinnert heute noch an den Glanz vergangener Zeiten....

Appenzeller Handstickerei

 

 

Handstickereien gehören mit zu den bekanntesten Produkten des kunsthandwerklichen Brauchtums von Appenzell Innerrhoden. Während die Ostschweizer Stickerei-Industrie mit ihrem Handelszentrum St. Gallen 1865-1913 einen beeindruckenden Industrialisierungsprozess durchlief, wurde Appenzell Innerrhoden nur am Rande von der Maschinenstickerei berührt. Die Entwicklung war hier eine umgekehrte: Während die industriellen Zentren mehr auf Masse und tiefe Preise setzten, fand in Innerrhoden eine nachhaltige Verfeinerung dieses kunsthandwerklichen Gewerbes statt. Das Gros der Textilien wurde nicht in Fabrikbetrieben, sondern in Heimarbeit hergestellt. Tausende fleissiger Frauen trugen mit ihrer Arbeit am Stickrahmen zum Familieneinkommen bei. Ein Teil der Produkte fand seinen Weg in Direktvermarktung zu den Kunden. Sogenannte Broderiehändler begaben sich vor dem 1. Weltkrieg saisonal in vornehme Kurorte des deutschsprachigen Raumes und fanden unter den dort versammelten Adligen und Industriellen eine kaufkräftige Kundschaft. Zur Förderung der Handstickerei wurden ab 1889 Einführungs- und Fortbildungskurse für verschiedene Sticharten durchgeführt. In der Regel erhielten Mädchen ihre erste Anleitung bei der Mutter oder einer älteren Schwester und besuchten anschliessend diese staatlich subventionierten Kurse. Mit dem Zusammenbruch der industriellen Stickerei während des 1. Weltkrieges und der Zwischenkriegszeit musste sich auch die Handstickerei neu orientieren. Dabei kam ihr das verstärkte Interesse für solide Konsumartikel aus Schweizer Produktion zu Hilfe. Nastücher, Tisch- und Bettwäsche für Aussteuern sowie Trachten aus Innerrhoder Produktion erfreuten sich dank ihrer langen Lebensdauer grosser Beliebtheit. Obwohl der Absatz an Handstickereien ab der Mitte der 1950er kontinuierlich sank, lassen sich noch heute Frauen finden, die dieses Handwerk beherrschen. Einen guten Einblick in diese Tradtition bietet das Appenzeller Museum.

Neuenburger Spitzen

Der Kanton Neuenburg war lange Zeit berühmt für seineSpitzenklöppelindustrie. Schon im 17. Jahrhundert war dieses Luxuserzeugnis bei den vornehmen Damen in ganz Europa äusserst beliebt. Damals beschäftigte die Spitzenklöppelei fünf- bis sechsmal mehr Menschen in der Region als die Uhrenindustrie. Die Neuenburger Spitze ist eine Klöppelspitze auf hellem Grund aus Leinen oder Seide – also eine sogenannte «Blonde» – mit einem spezifischen Muster. Die Motive veränderten sich mit der Mode, einmal waren es die Mechelner, dann die Valenciennes, dann die Bincher Spitze und viele andere mit verschiedenen spitzfindigen Namen. Die mechanische Spitzenklöppelei aus England, der damit einhergehende Preiszerfall und die veränderte Mode leiteten ab den 1830er-Jahren den Niedergang der lokalen Produktion ein. Inzwischen ist die Spitzenklöppelei zu einer reinenFreizeitbeschäftigung geworden. Einer Handvoll begeisterten Spitzenklöpplerinnen gelingt es noch immer, die alten Modelle nachzuarbeiten und neue zu schaffen. Einige Museen wie jenes von Valangin, das Bauernmuseum von La Chaux-de-Fonds oder das Regionalmuseum des Val-de-Travers erweisen übrigens ihren früheren technischen Spitzenleistungen die Ehre.

Zürcher Seidenindustrie

Die Textilindustrie spielt in der Geschichte des Kantons Zürich eine tragende Rolle. Eine besondere Bedeutung hat die ZürcherSeidenindustrie. Sie ist bereits im 14. Jahrhundert belegt und erlebte im 17. Jahrhundert einen ersten grossen Aufschwung. Im 19. Jahrhundert wurden auf dem Land, vor allem am linken Zürichseeufer, mehrere Seidenfabriken gebaut. Von 1840 bis 1900 war die Seidenindustrie im Kanton Zürich die wichtigste verarbeitende Industrie. In den 1850er und 1860er Jahren gedieh Zürich zum weltweit zweitgrössten Seidenstoffproduzenten, weltberühmt für schwarzen Taft sowie fürBeuteltücher zum Sieben von Mehl. Nach 1930 ging die Bedeutung der Textilindustrie stetig zurück. Viele Firmen der Seidenindustrie stellten ihren Betrieb ein. Die Seidenindustrie wirkt indirekt durch noch vorhandene Bauten und die aus der Seidenindustrie entstandenen Unternehmen wie Banken, Immobiliengesellschaften und Maschinenfabriken weiter. Seit einigen Jahren sind verschiedene Bestrebungen im Gange, auf die Bedeutung der Zürcher Seidenindustrie aufmerksam zu machen und die noch vorhandenen Textilarchive zu bewahren.
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Artemis Irenäus.

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